
Der erste Frieden - altes Navajo-Gedicht
Der erste Frieden, der wichtigste, ist der, welcher in die Seele des Menschen einzieht, wenn die Menschen ihre Verwandtschaft, ihre Harmonie mit dem Universum einsehen und wissen, dass im Mittelpunkt der Welt das grosse Geheimnis wohnt, und dass diese Mitte tatsächlich überall ist, sie ist in jedem von uns.
Dies ist der wirkliche Frieden. Alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon.
Der zweite Frieden ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird. Und der dritte Frieden ist der zwischen Völkern.
Doch vor allem sollte ihr sehen, dass es nie Frieden zwischen Völkern geben kann, wenn nicht der erste Frieden vorhanden ist, welcher innerhalb der Seele wohnt.

Auf dieser Seite möchte ich einige Geschichten präsentieren, die mich - berühren - erheitern - nachdenklich stimmen - und einiges mehr...viel Spaß beim verweilen! Von Zeit zu Zeit kommen neue Texte hinzu. Ich möchte hier zusätzlich eine Möglichkeit schaffen, sich auf diese Art und Weise zu entspannen ... haben Sie eine schöne Zeit ! Und gerne können Sie diese Geschichten weiterleiten, kopieren usw - damit sie auch andere Herzen berühren können...
Unten auf DIESER Seite ist der Bereich: Persönliche Geschichten, wo Sie mir gern Ihren Weg, Ihrer Erlebnisse o.ä. senden können - damit sich andere, die neu diesen Weg gehen, vielleicht unterstützt fühlen und nicht so alleine .



Ich freue mich auch, wenn Sie mir eine Fabel, eine Geschichte senden mögen...
- Die Regenbogenkrieger (1.1)
- Dreamer Oriah Mountain ( 1.2)
- Der Auftrag des Mystikers und Medizinhäuptlings "Silver Bear" an "Flying Horse" (2.1)
- Feuervogel (2.2) eingestellt am 16.6.2011
- Lame Deer : Was siehst du hier, mein Freund? (3)
- Dúkka - ein "Abschied" (4)
- Die Geschichte von den Schmunzelsteinchen (5)
- Tief im Innern meines Wesens ist eine unerschöpfliche Quelle von Liebe (6)(Ausschnitt aus Buch v. Louise Hay) Anf.Febr.09 eingestellt
- Eure Kinder... Khalil Gibran (7) 14.2.09 eingestellt
- Mit Gott zu Mittag gegessen (8)
- Das Paradies..T.Diener (9) 19.2.09 eingestellt
- Der Student und die alte Frau (10)- Dr.V.Carstens 3.6.2011 eingestellt
- Brief eines unbekannten Studenten (11) (Januar 09 eingestellt)
- Adler (12)
- Eine Alte Fabel (13)
- Desiderata: Die Lebensregel von Baltimore, Max Ehrmann (14)
- Ein Baum (15)
- Der Weg (16)
- Zuhören (17) 10.2.09 eingestellt
- Buddha und das wütende Volk (18) 15.9.2009 eingestellt
- Die weise Ohrfeige (19) 04.01.2010 eingestellt
- Der alte Mann und das Herz (20) 28.11.2009 eingestellt
- Insel der Gefühle (Die Liebe) (21) 28.11.2009 eingestellt
- Die kleine Seele (22) 01.11.2009 eingestellt
- Bedingungslose Liebe - Liebe ohne Bedingungen (23) 01.11.2009 eingestellt
- eine kleine Geschichte: 2 Engel auf Reisen (24) 4.3.2010 eingestellt
Aus dem Lichte
Aus dem Lichte
stammt Dein Geist,
Deine Seele und Dein Leib.
Sie mussten den Weg der Trennung gehen,
um Freiheit zu lernen und Liebe zu geben.
Jetzt ist es an der Zeit
Deinen Geist walten zu lassen,
Deine Seele zu reinigen,
Deinen Körper zu durchlichten
und zurückzukehren,
voranzugehen,
zu Deinem Ursprung und Ziel,
zu Deiner himmlischen HochZeit.
Jean Ringenwald

Manche Menschen wissen nicht, wie gut es ist, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht, wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht, wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht, wieviel ärmer wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen!
Petrus Celeen
DEINE persönliche GESCHICHTE - hier ist Raum dafür...
Dieser Bereich ist für Menschen, die IHRE Geschichte, oder einen Teil daraus, mit-teilen möchten. Da ich selbst "einige" Wegesstationen erlebt habe und auch darum weiss, wie einsam man sich manchmal fühlen kann, wie der Verstand einem nahelegt doch mal ernsthaft über den eigenen Geisteszustand nachzudenken :-), hat mich eine SMS und dann diese Geschichte von Dadari sehr berührt und auf die Idee dieser Seite gebracht. So soll sie Mut geben für jeden einzelen Schritt zu unserem wahren Selbst.
Eine persönliche Geschichte: - vielen Dank, dass du sie mit uns allen teilen möchtest - um Mut zu machen - dir und anderen!!!
(1)
Tage voller Depressionen lagen hinter mir. Ich verbrachte meine Zeit damit im Internet nach einer Lösung aus meinen Dilemma zu finden. Die Schatten drängten sich an diesen Tagen immer mehr in mein Leben und überlagerten alles, was wichtig war. Familie, Arbeit, alles blieb stehen - nur dieses Gefühl der Ohnmacht blieb. Ich sah keine Chance dem ganzen zu entkommen.
Des Nachts träumte ich wieder mal diese wirren Träume, die mich schon seit Jahren verfolgten. Ich stand am Morgen auf und mir ging es deutlich schlechter wie den Tag davor. Ich hatte Angst vor dem was mir auf meiner Arbeit begegnen würde, wusste nicht, ob meine Frau das mit mir noch lange mitmachen würde.
Irgendwie habe ich es dann geschafft den Tag zu überstehen und fiel früh ins Bett. Für meine Lieben war ich zu diesen Zeitpunkt nicht zu gebrauchen. Wieder träumte ich wirres Zeug, doch ein Name hatte sich eingebrannt : Dadari.
Irgendetwas hatte sich in mir verändert, es plagten mich Kopfschmerzen und ich fühlte mich krank. Irgendwie habe ich auch diesen Tag überstanden und wie die Tage zuvor ging ich diesmal völlig erschöpft ins Bett.
Wieder träumte ich wirres Zeug und ein zweiter Name wurde mir zu Teil.
Diese merkwürdigen Kopfschmerzen hielten an und doch veränderte sich meine Welt Tag für Tag. Aus Angst heraus fragte ich bei einer Freundin nach, die sich mit spirituellen Dingen auskannte, und diese meinte, dass
das was ich erlebte "normal" wäre. Voller Ruhe erklärte sie mir, was ich eigentlich bereits wusste.
Ich war erwacht und die Kopfschmerzen wären eine Art spirituelle Reinigung.
Doch was es mit den Namen auf sich hatte konnte sie mir auch nicht sagen.
In den nächsten Tagen fühlte sich alles "unwirklich" an. In den Nächten erlebte ich die Hölle, es war so als würde man das Wissen in mich hineinpressen. Viele Dinge die vorher keinen Sinn ergaben, wurden zu merkwürdig anmutenden Wahrheiten.
Immer wieder fragte ich mich, ob das was ich erlebte in irgendeiner Weise noch mit rationellen Denken zu erklären wäre oder ob ich dabei war den Verstand zu verlieren.
Doch dann drei Wochen später war es soweit, ich hatte das dringende Bedürfnis mich hinzulegen. Als ich meine Augen schloß sah ich einen goldenen Kranich vor mir. er sagte nichts - doch trotzdem verstand ich
was sie wollte. Ich erlebte das, was ich heute als meine erste Seelenreise bezeichne.
Das Ganze ist jetzt fast ein dreiviertel Jahr her, mein Leben hat sich komplett verändert und doch ist es das selbe geblieben.
Dinge, die für mich von enormen Wert waren haben an Bedeutung verloren.
Ich habe mein schamanisches Erbe anerkannt - obwohl ich, wie ich heute weiß, nur den Weg zu meinen Ahnen ging.
Ein Krafttier hatte ich zu diesen Zeitpunkt nicht.
Der Kranich nahm immer wieder eine andere Gestalt an mal die eines Adlers mal die einer Frau.
Ich wagte nie den Weg um mir ein Krafttier zu suchen, da ich Angst vor dem hatte was mich erwartete.
Doch in den letzten Tagen sammelten sich wiedermals die Zeichen und ich wusste das ich mir ein Krafttier suchen sollte. Ich habe mich meiner Angst gestellt und ein Krafttier gefunden!
Es erfüllt mich mit tiefer Liebe und Zuversicht.
Ich weiß nicht weshalb ich über ein Jahrzehnt die Geister immer verjagte. Ich sah es immer als Fluch an - niemals als Segen. Mein Schamanisches Erbe habe ich für mich anerkannt und doch gibt es bisher nur eine Person, die davon weiß. Selbst meinen besten Freund habe ich nicht eingeweiht. Ich empfinde es als traurig in dieser Beziehung ein Leben zu führen, dass im Schatten agiert und doch wage ich es nicht ins Licht zu treten.
Ein langer Weg liegt hinter mir und doch schaue ich nach vorne auch.
Licht & Liebe
Dadari
Ausflug Bodensteiner Klippen Mai 2011 - ca 250-jährige Eiche
Schamanische Träume und Lehrstunden
Es gab eine Anfangszeit, wo ich intensiv durch Träume auf meinen Weg vorbereitet wurde, lernen durfte. Damals verstand ich noch nicht wirklich, warum ich diese "Träume" hatte. Fortlaufend - wie Unterricht. Hatte ich ein Lernziel erreicht, so startete die nächste Lektion - liebevoll begleitet durch ein Krafttier, was die ganze Zeit bei mir blieb, mich lehrte und mit mir weiterging.
Unendlich seine Geduld, unendlich seine Weisheit, unendlich seine Liebe.
Er nahm mir nichts ab - auch daraus erstrahlte die große Klugheit - ich wurde begleitet, aber "ich wählte, ich ging meinem Weg, ich war frei in der Entscheidung", doch wollte ich Antworten , so stand er bereit - in den größen Ängsten der (eigenen) Schattenwelt war er mir Begleiter und Beschützer in einer Art & Weise, die Freiheit auf allen Ebenen in sich barg. Doch immer mit dem Ziel: mich meine Sachen anschauen zu lassen um dann in meine ureigenste Kraft zu finden. Auch viele Erinnerungen wurden erweckt - wie ein Puzzleteil fügte sich Stück für Stück zusammen.
Noch heute begleitet er mich als eins meiner Krafttiere und ich bin zutiefst verbunden mit ihm, keine Trennung zu fühlen, seine Instinkte sind meine Instinkte, seine - wann immer- gesprochenen Worte abrufbereit auf Ewigkeit, tief verwurzelt, tief erkannt, tief gelebt.
Ich wähle dieses Foto (s.o.), da meine "Lektionen" an einem großen Baum begannen, einer Eiche: es waren Etappen, Sequenzen, danach wieder Zeit um es zu verdauen, genau anzuschauen, zu verinnerlichen und auf alle Ebenen sacken zu lassen. So begann der 1.Traum: ich stand in einem Wald mit Lichtung -hinter mir ein sehr sehr alter großer Baum, große Kraft zu fühlen und in seinem Gipfeln war viel Leben. Dort stand ich, der Baum in meinem Rücken, der Wolf an meiner Seite. Vor mir sah ich "Dämonen", Schattenwesen, - für mich damals schlimm anzuschauen - und so überkam mich die Angst. Die Angst übernahm die Macht und dadurch schaltete sich der Verstand aus und das Herz zitterte. Und ich rannte los. Verließ den Schutz des Baumes und lieferte mich dadurch meiner damaligen Angst aus. Der Wolf stand einfach und beobachtete mich, frei von jeder Wertung. Ich konnte nicht entfliehen - wie auch. So erwachte ich panisch, schlief aber wieder ein und traf den Wolf wieder. Nacht für Nacht immer und immer wieder bis ich es verstand: ICH entscheide. Ich habe gelernt zu erkennen: wenn ich am Baum stehen bleibe ist ein mächtiger Schutz in meinem Rücken, wenn ich überhaupt stehen bleibt, so bleiben auch die "Dämonen" genau in dem Abstand - wenn ich am Baum stehe, schaffe ich es doch auch, mal kurz zu gucken - wenn ich stehe und mich traue zu gucken, so kann ich doch auch länger schauen - und wenn ich schaue und ruhig bleibe, so geschieht doch nichts Schlimmes - aber vor allen Dingen konnte ich dann erkennen: es sind meine "Dämonen". Keine von anderen, nein, diese Wesenheiten gehören zu mir. So lernte ich zu schauen ohne Angst - trat einen Schritt vom Baum weg...noch einen und noch einen...mitten hinein in die Wesen, die mir solche Angst eingeflösst hatten, früher einmal. Ich sprach sie an, ich ging auf sie zu, sie versuchten noch ein wenig Angst zu verbreiten und mit jedem Versuch meinerseits mit meinen Schatten Kontakt aufzunehmen, wurden sie ruhiger, kleiner und irgendwann war es soweit: ich ging in ihre Mitte und fühlte nur noch mein Herz, meine Liebe, mein Licht. Ich fing an zu strahlen, zu leuchten - fühlte die Liebe des Wolfes , fühlte die uralte Kraft meines Baumes mit all den darin lebenden Lebewesen - und ich öffnete mein Herz ...ich nahm die Dämonen mit der mir möglichen Liebe an und auf. Ich nahm sie in mich auf. Kommunizierte mit ihnen, dankte ihnen, dass sie mit ihrer Energie soviel "getragen" hatten - wurde mir bewusst, dass ich sie gerufen hatte, irgendwann einmal - aus Angst, aus Verzweiflung o.ä. und dann weggesperrt hatte, nicht mehr anschauen wollte, weil das ja weh tat. Hatte es auch erstmal dieses Mal - es hat wehgetan, es hat Tränen laufen lassen, es hat mich erkennen lassen wie und wo sich all die Tränen versteckt hatten.
So hatte ich damals meinen 1.Ausbildungpart geschafft und durfte einige Nächte verschnaufen :-) bis es dann weiter ging. Aber das ist eine andere Geschichte. (eingestellt Mai 2011)
Erwacht
Jahre zuvor da war ich fast blind,
ging durch mein Leben
ich war noch ein Kind.
Das Spiel mit dem Feuer- es sollte so sein
der Gegner gefährlich
und ich war allein.
Die Schatten und Geister - se zerrten an mir
Schlugen mir Wunden
das meine Seele gefriert.
Als Spielball der Schatten lief ich davon.
Verlor nun mich selber
das hab ich davon.
Ich wollte mein Ende - niemals mehr Pein
doch sprach eine Stimme
"bitte lass das sein"
ein Licht sollt mich leiten in diesen Land
welches ich zuvor
nur sehr dunkel gekannt.
Erwacht steh ich nun hier
Ihr glaubt es kaum
die dunklen Seelen war´n gar kein Traum.
Wächter und Hüter der Neuen Zeit
Bewahrer des Lichts,
man hat mich befreit.
Nun stehe ich oben und warte auf dich
das du erwachst und findest das Licht.

Die Zusammenfassung des Traumes in Kurzform: ich war immer in dem Alter, wie ich auch real war und ging eine Straße entlang, mal vertraut, mal unbekannt. Ein Zigeunerjunge kam mit einem weißen Pferd zu mir - mitten im Stadttrubel - und versuchte Kontakt zu mir aufzunehmen. Wir sprachen nicht dieselbe Sprache und ich wich ihm erstmal aus, doch er blieb hartnäckig. Kam weiter hinter mir her - mir tat der Schimmel Leid, der da in der Stadt laufen musste-. Irgendwann kamen andere Menschen dazu, ich versuchte ihm zuzuhören, was er wollte...er wollte mir den Schimmel schenken, überreichen, geben...wie auch immer man das nennen mag. Doch wollte und konnte ich ihn nicht annehmen - wo sollte ich denn mit dem Pferd hin?! Wie sollte ich es versorgen? Was sollte das Ganze überhaupt?
Ich kann mich erinnern, dass ich das Pferd sogar streichelte, es anschaute - ich liebte ja Pferde über alles...aber ich konnte mich nie, auch durch die vielen Alltagsgeräusche drumrum, so richtig einlassen. So lehnte ich ab und eilte davon - traurig, aber "es war besser so".
Immer den traurigen Blick des Zigeunerjungen im Rücken...
--- immer waren dann einige Jahre dazwischen, bis der Traum wiederkehrte --- Ablauf ähnlich, fast identisch, nur die Orte wechselten.
Mir war dann auch so beim 2./3. Traum klar, was für einen weiten Weg er auf sich genommen hat, wie mutig er sein musste, um mich zu suchen und zu finden. Er sprach unsere Sprache nicht, er kannte sich hier nicht aus und kam immer wieder zu mir.
Durch die Wiederholung des Traumes, wurde mir klar, dass er "nicht einfach das Pferd loswerden wollte", sondern dass es was mit MIR zu tun haben musste.
---
Irgendwann dann war es soweit...vor Jahren bei diesem Traum blieb ich dann stehen...schaute genau, schaute tief...war in der Lage die überlagernden Geräusche der Umwelt auszublenden...verstand den Zigeuner ohne Worte...und sah dem Schimmel in die Augen. Und "wusste". Und nahm in tiefer Demut dies Geschenk an. Und es war rührend, wie erleichtert dieser Zigeuner war, dass er nun seine Aufgabe erfüllt hatte....und er lächelte und ging, sehr glücklich, fast selig.
Seitdem hab ich diesen Traum nie wieder träumen "müssen" :-), aber in vielen Arbeiten, die ich tue, ist das Einhorn an meiner Seite.
Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Geschenk bekommen - niemand fragt, ob
Sie es brauchen, aber man hält es für die richtige Entscheidung dass Sie es bekommen.
Die Verpackung ist unscheinbar .Es sieht nach nichts Besonderen aus...aus diesem Grund liegt es irgendwo in der Ecke. Ungeöffnet und fast vergessen staubt es vor sich hin. Immer wieder ruht der Blick auf diesem unscheinbar wirkenden Geschenk --- sollte man es öffnen? Schauen was sich dahinter verbirgt oder lässt man es dahinten liegen?
Es kann sich ja nichts Wertvolles darin verbergen - so unscheinbar und verstaubt das Ganze ist.
Jahre später halten Sie es wieder in der Hand - das in der Zwischenzeit vergilbte Papier, welches eine dicke Schicht Staub aufweist.
Lieblos tragen Sie es zum Mülleimer, da Sie es bisher ja nicht gebraucht haben, um es nun wegzuschmeißen.
Doch in der Ecke ,oben rechts, da wo das Papier schon ein wenig gerissen ist, scheint zwischen der unscheinbar vergilbten Papierverpackung und dem Staub etwas von dem inneliegenden Inhalt nach außen. Die Neugierde packt Sie- und Sie halten inne, während der sichtlich erfreute Mülleimer schon seinen Rachen aufreist, um Ihr Geschenk entgegen zu nehmen.
Behutsam tragen Sie das unscheinbare Geschenk zu Ihren Schreibtisch um es zu öffnen.
Sie Pusten und wischen den Staub ab. Während Sie das vergilbte Papier sorgsam entfernen, entdecken Sie das Ihnen jemand die Liebe gesandt hatte.
Jahrelang wollten Sie es nicht öffnen, obwohl Sie nicht wussten was sich dahinter verbirgt.
Ihnen wird ganz warm ums Herz ! Betrachten das Papier, dass Sie davon abgehalten hat diesen Schritt zu gehen und merken : auch in Ihm steckt ein Hauch der Liebe, die Sie gerade in Ihrer Hand halten.
Sie greifen das Papier und das Geschenk und stellen es an einen besonderen Platz -
weit weg von der Ecke, in der Sie es immer liegen hatten und empfinden
Trauer, dass Sie es erst jetzt geöffnet haben.
Liebe muss nicht spektakulär verpackt sein.
Sie sollte das auslösen was Sie in Ihren Inneren fühlen.
Die Verpackung wie Sie Liebe erhalten ist so vielfältig wie die, die Sie empfinden.
Liebe kann ein Geschenk sein - die Frage ist nur, ob Sie sie annehmen oder ob sie verstaubt in der Ecke unter dem vergilbten Papier liegen bleibt.
Dadari